Der Stahlhändler Klöckner & Co
hat im ersten Quartal trotz eines Umsatzrückgangs operativ mehr
verdient. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen (Ebitda) sei um fast zehn Prozent auf 46
Millionen Euro gestiegen, teilte das im SDax
gelistete Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mit. Der Umsatz ging
wegen des Verkaufs von acht US-Standorten um sechs Prozent auf 1,6
Milliarden Euro. Bereinigt um die Verkäufe wäre der Erlös um 2,1
Prozent gestiegen.
Im laufenden zweiten Quartal peilt das Unternehmen ein deutliches
Umsatzplus im Vergleich zum Jahresauftakt. Das operative Ergebnis
soll zwischen 40 und 80 Millionen Euro liegen.
Der Düsseldorfer Stahlhändler steht vor der Übernahme durch
Worthington Steel . Das US-Unternehmen hatte 11 Euro
je Aktie geboten und mit seinem Gebot etwas mehr als 60 Prozent der
Anteile eingesammelt. Die Behörden müssen dem Deal noch zustimmen,
der Abschluss wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet./zb/nas