Ottobock könnte noch 2026 Rollstuhlgeschäft verkaufen - 'letzte Verhandlungen'
Der Prothesenhersteller Ottobock
könnte noch in diesem Jahr seine Rollstuhlsparte am
Standort Königsee in Thüringen verkaufen. "Wir sind konkret mit
einem Investor in den letzten Verhandlungen" sagte Unternehmenschef
Oliver Jakobi am Mittwoch. Noch in der ersten Jahreshälfte könnte
der Verkaufsvertrag unterzeichnet werden und die Transaktion dann
bis zum Jahresende 2026 abgeschlossen sein, fügte Finanzchef Arne
Kreitz hinzu. Mit dem Verkauf des Rollstuhlgeschäfts falle zwar für
Ottobock auch der Standort Königsee weg, aber er soll auf jeden Fall
nicht geschlossen werden, bekräftigte der Manager.
In Königsee arbeiten laut dem Finanzchef 250 Beschäftigte. Es gebe
aber auch weitere Mitarbeiter weltweit, die im Rollstuhlgeschäft
beschäftigt seien. Der Standort mache einen Umsatz in der
Größenordnung von 80 Millionen Euro und der Beitrag vom Ergebnis vor
Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei
niedrig./mne/err/jha/