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China-Probleme und Inflation: Siemens Healthineers senkt Prognose

Anhaltende Probleme der Labordiagnostik-Sparte in China sowie die wieder steigende Inflation lassen den Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers für das laufende Geschäftsjahr pessimistischer werden. So soll der Umsatz 2025/26 (per Ende September) auf vergleichbarer Basis um 4,5 bis 5,0 Prozent steigen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Erlangen mit. Zuvor hatte Siemens Healthineers ein Wachstum von 5,0 bis 6,0 Prozent in Aussicht gestellt. Ausgeklammert sind dabei Währungs- und Portfolioeffekte.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie sieht der Konzern nun bei 2,20 bis 2,30 Euro. Hier hatte das obere Ende der Spanne zuvor bei 2,40 Euro gelegen. Analysten rechneten bislang mit Werten am oberen Ende der neuen Prognose.

Im zweiten Geschäftsquartal verzeichnete Siemens Healthineers einen Umsatzrückgang von 3,9 Prozent auf knapp 5,7 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis erzielte das Unternehmen ein Plus von 3,1 Prozent. Während das Kerngeschäft mit der Bildgebung sowie Precision Therapy zulegen konnte, verzeichnete die Labordiagnostik währungsbereinigt deutliche Rückgänge. Dabei kämpft die Sparte weiter mit einem schwierigen Marktumfeld in China. Siemens Healthineers hat das Geschäft vor einiger Zeit zur Disposition gestellt. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit 512 Millionen Euro 4,5 Prozent weniger./nas/stk

 ISIN  DE0007236101  DE000SHL1006

AXC0058 2026-05-07/07:11

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