, dpa-AFX

SAF-Holland trotzt Marktschwäche in Amerika - Prognose bestätigt

Der Nutzfahrzeugzulieferer SAF-Holland hat zum Jahresstart negative Währungseffekte und ein schwieriges Marktumfeld in der Region Amerika zu spüren bekommen. Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich nur um 0,6 Prozent auf 451,7 Millionen Euro, wie das im Kleinwerte-Index SDax notierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Bereinigt um Währungseffekte betrug das Plus 5,6 Prozent. Damit schnitt SAF-Holland etwas besser ab als von Analysten erwartet.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging um 0,5 Prozent auf 42,5 Millionen Euro zurück. Erste Effekte des im Vorjahr gestarteten Sparprogramms konnten die Schwäche in Amerika abfedern. Zudem lief es in den Regionen EMEA und APAC mit höherer Nachfrage deutlich besser. Die entsprechende operative Marge ging von 9,5 Prozent im Vorjahresquartal auf 9,4 Prozent zurück. Unter dem Strich entfiel auf die Anteilseigner ein Gewinn von 20,5 Millionen Euro nach 13,0 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Die Jahresziele bestätigte der Nutzfahrzeugzulieferer: Beim Umsatz peilt SAF-Holland weiterhin einen Wert zwischen 1,7 und 1,85 Milliarden Euro an. Der Mittelwert liegt damit leicht über dem Vorjahreswert von knapp 1,73 Milliarden Euro. Analysten haben im Schnitt 1,79 Milliarden Euro auf dem Zettel. Die Marge auf Basis des um Sondereffekte bereinigten operativen Gewinns (Ebit) soll im laufenden Jahr zwischen 9 und 10 Prozent liegen. 2025 betrug sie 9,5 Prozent./niw/zb

 ISIN  DE000SAFH001

AXC0062 2026-05-07/07:26

Relevante Links: SAF-HOLLAND SE

Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet.