Knorr-Bremse hat sich zum
Jahresauftakt gegen das unsichere Geschäftsumfeld gestemmt. Während
der Umsatz im Zug- und im Nutzfahrzeuggeschäft mit insgesamt 1,94
Milliarden Euro nahezu stabil blieb, steuerte der Bremsenspezialist
mit weiteren Sparmaßnahmen erfolgreich dagegen. Dadurch zog der um
Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes
Ebit) im Vergleich zum Vorjahr um fast 11 Prozent auf knapp 261
Millionen Euro an, wie das MDax -Unternehmen am
Donnerstag in München mitteilte. Analysten hatten allerdings mit
einem noch etwas besseren Quartal gerechnet.
"Wir sind mit starkem Rückenwind ins Jahr gestartet", sagte
Vorstandschef Marc Llistosella laut Mitteilung Vorstandsvorsitzender
der Knorr-Bremse AG und bestätigte die Jahresziele.
Mit einer Verbesserung der operativen Marge um 1,4 Prozentpunkte auf
13,5 Prozent sei der beste Jahresstart seit fünf Jahren gelungen,
hieß es weiter. Unter dem Strich verdienten die Bayern 160 Millionen
Euro, nach 143 Millionen ein Jahr zuvor./tav/stk