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Reederei Maersk verdient deutlich weniger - Iran-Konflikt belastet nur begrenzt

Die Reederei Moller-Maersk ist mit Rückgängen ins neue Jahr gestartet. "Wir haben in diesem Quartal in den meisten Regionen eine starke Nachfrage gesehen, was zu einem robusten Volumenwachstum in unseren drei Geschäftsbereichen führte", sagte Unternehmenschef Vincent Clerc am Donnerstag bei Vorlage der Quartalszahlen. Allerdings seien vor allem im Seefrachtgeschäft die Marktschwankungen nach wie vor hoch und das Überangebot in der Branche drücke weiterhin auf die Frachtraten. Die Ziele für 2026 bestätigte das Unternehmen.

In den ersten drei Monaten bis Ende März schrumpfte der Umsatz im Jahresvergleich um knapp drei Prozent auf 12,97 Milliarden US-Dollar (rund 11 Mrd Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ging um gut ein Drittel auf 1,75 Milliarden Dollar zurück. Analysten hatten im Schnitt mit einem stärkeren Rückgang gerechnet. Dabei belasteten vor allem niedrigere Frachtraten und höhere Kosten im Seegeschäft, hieß es. Viele Reedereien, die zu den weltweit größten Ölverbrauchern zählen, leiden unter höheren Treibstoffpreisen und Versicherungskosten.

Unter dem Strich blieb ein auf die Aktionäre entfallener Gewinn wegen Kosten für den Konzernumbau von nur 53 Millionen US-Dollar hängen. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch einen Überschuss von 1,2 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Der Konflikt im Iran habe sich nur begrenzt auf die Ergebnisse des ersten Quartals ausgewirkt, hieß es./mne/nas/mis

 ISIN  DK0010244508

AXC0160 2026-05-07/10:18

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