Betriebsrat kämpft um Jobs und Standorte von Biontech
Der Betriebsrat des Impfstoffherstellers Biontech
Stattdessen sei ein Zeitplan für die Schließung der betroffenen Standorte vorgelegt worden, der eine Übernahme nahezu unmöglich machen würde. Der Betriebsrat kündigte an, Unternehmensgründer und Vorstand Ugur Sahin zur nächsten Verhandlungsrunde über die Rettung der Arbeitsplätze einzuladen. "Wir erwarten Fürsorge und Verantwortung von unserem Vorstandsvorsitzenden statt Konfrontation und Ignoranz."
Fast 1.900 Arbeitsplätze betroffen
Das Management des Mainzer Unternehmens hatte vor wenigen Tagen
angekündigt, wegen einer zu geringen Auslastung, Überkapazitäten und
Kosteneinsparungen mehrere Produktionsstandorte zu schließen.
Betroffen von den Plänen sind Werke in Idar-Oberstein, Marburg und
Singapur sowie Standorte des übernommenen Konkurrenten Curevac
Die Betriebsräte der betroffenen Standorte hatten bereits kurz nach der Bekanntgabe von inakzeptablen und verantwortungslosen Plänen des Managements gesprochen. Die Arbeitnehmervertreter kündigten entschiedenen Widerstand der Beschäftigten an. Die Betriebsräte äußerten jedoch auch die Hoffnung, dass die angedrohte Stilllegung der Werke durch den Verkauf an einen Investor verhindert werden könnte./glb/DP/men
ISIN US09075V1026 NL0015436031
AXC0308 2026-05-08/17:19
Relevante Links: Curevac N.V., BioNTech SE