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Carl Zeiss Meditec will Kosten senken - Bis zu 1000 Stellen weltweit betroffen

Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec will angesichts der Probleme in seinem wichtigen China-Geschäft seine Kosten senken. Von den Einsparungen könnten in den nächsten drei Jahren bis zu 1000 Stellen weltweit betroffen sein, teilte das SDax-Unternehmen am Dienstag in Jena mit. Dadurch soll sich das Ergebnis bis zum Geschäftsjahr 2028/29 im Vergleich zum laufenden Berichtszeitraum um jährlich mehr als 200 Millionen Euro verbessern. Konkret will der Augenheilkundespezialist Teile seines Geschäfts in kostengünstigere Länder verlagern, auch die Lieferketten im Einkauf sollen optimiert werden und weniger profitable Produkte aus dem Portfolio verschwinden.

Nach einem bereits schwachen Jahresstart hatte der Konzern auch im zweiten Geschäftsquartal (Ende März) Umsatz und Gewinneinbußen hinnehmen müssen. Für das Gesamtjahr soll der Erlös nun 2,15 bis 2,2 Milliarden Euro erreichen, dies wäre ein Rückgang um bis zu 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die bereinigte Marge wird bei 8 bis 10 Prozent gesehen. Damit traut sich Carl Zeiss Meditec nun weniger zu als mit der ursprünglichen Prognose - diese war im Januar ausgesetzt worden./tav/stk

 ISIN  DE0005313704

AXC0111 2026-05-12/08:11

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