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Devisen: Eurokurs etwas schwächer

Der Kurs des Euro hat am Dienstag im frühen Handel vor wichtigen Konjunkturdaten aus den USA leicht nachgegeben. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1755 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vorabend. Die nach wie vor angespannte Lage im Nahen Osten bestimmt das Marktgeschehen. Die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe mit dem Iran hält zwar noch, hängt laut US-Präsident Donald Trump jedoch nur noch am seidenen Faden.

Im Fokus stehen laut den Experten der Helaba heute die Inflationssorgen an den Märkten. "Die Inflationsgefahren wegen der erhöhten Energiepreise dominierten auch zu Beginn der Woche das Geschehen an den Finanzmärkten, denn mit den zunächst gescheiterten Friedensverhandlungen sind die Ölpreise wieder gestiegen", heißt es im Morgenkommentar der Bank. Vor diesem Hintergrund blicken Marktteilnehmer heute gespannt auf die anstehenden US-Verbraucherpreise für den Monat April. Die US-Verbraucherpreise seien wohl der wichtigste Datenpunkt der Woche, schreibt auch die Dekabank in ihrem Morgenkommentar.

Hierzulande steht am Dienstagvormittag die ZEW-Umfrage auf dem Programm. Es werden bereits schlechte Werte erwartet, somit dürfte laut der Helaba das Überraschungspotenzial und somit der Einfluss auf das Marktgeschehen begrenzt sein./stk/zb

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AXC0133 2026-05-12/08:57

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