Aktien Europa: Verluste - Unsicherheit nimmt zu
Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag nachgegeben. Die verfahrene Lage im Iran-Konflikt forderte damit ihren Tribut. Die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe mit dem Iran hängt nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump am seidenen Faden, nachdem der Vorschlag des Iran zur Beendigung des Kriegs bei Trump auf Unverständnis gestoßen war.
Der EuroStoxx 50
Die unsichere Lage spiegelte sich auch im ZEW-Index wider. "Der ZEW-Index erholt sich im Mai leicht - eine positive Überraschung", stellte Robin Winkler, Deutschland-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, zwar fest. "Gleichwohl sind die Konjunkturerwartungen der Analysten weiterhin deutlich schlechter als vor Ausbruch des Irankrieges." Der Iran-Konflikt habe die Wachstumserwartungen für die nächsten Monate mehr oder weniger zunichte gemacht.
Von der Zuspitzung der Lage am Persischen Golf profitierten einmal
mehr die Ölwerte, die zu den wenigen Sektoren im Plus gehörten. Auch
die defensiven Pharmawerte hielten sich etwas besser. Hier legten
Bayer
Im ansonsten stabilen Telekomsektor verloren Vodafone
Etwas besser kamen die Halbjahreszahlen von Imperial Brands
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 CH0009980894
AXC0221 2026-05-12/12:11
Relevante Links: Imperial Brands PLC, Vodafone Group plc, Bayer AG