Aktien Asien: Kursverluste - Gestiegene Marktzinsen und Iran-Sorgen belasten
Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte haben am Mittwoch Kursverluste verzeichnet. Die Börsen in Fernost reagierten damit auf gestiegene Anleihenrenditen, in denen sich die anhaltenden Inflationssorgen widerspiegelten. Die Ölpreise habe zwar etwas nachgegeben, liegen aber weiter auf hohem Niveau.
"Der jüngste Renditeanstieg ist ein negativer Trend, der von Inflationsängsten im Zusammenhang mit den Spannungen im Nahen Osten getrieben wird", so Kazunori Tatebe, Chefstratege bei Daiwa Asset Management.
Die Lage im Iran-Konflikt bleibt indessen angespannt. US-Präsident Donald Trump drohte zuletzt damit, die Angriffe auf den Iran in den kommenden Tagen wieder aufzunehmen, um Fortschritte bei den Verhandlungen zur Beendigung des Krieges zu erreichen.
Zu Wochenbeginn hatte Trump mitgeteilt, dass er vorerst auf einen angeblich geplanten weiteren Angriff auf den Iran verzichtet habe. Mehrere Golfstaaten hätten ihn darum gebeten, es liefen "ernsthafte Verhandlungen" mit Teheran, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social.
Auch in Asien wartet man zudem gespannt auf die am Abend nach
US-Handelsschluss anstehenden Quartalszahlen des KI-Riesen Nvidia
In Tokio gab der japanische Leitindex Nikkei 225
An der Börse in China notierte der CSI-300-Index
In Seoul verlor der Leitindex Kospi 0,9 Prozent. Die Aktie des Schwergewichts Samsung konnte sich von deutlichen Kursverlusten wieder erholen, nachdem die Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften gescheitert sind und ein Streik droht.
Der australische S&P ASX 200
ISIN XC0009692440 HK0000004322 JP9010C00002 CNM0000001Y0
AXC0089 2026-05-20/09:08
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