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Burnham will als britischer Premierminister kandidieren
London - Andy Burnham will den scheidenden britischen Premierminister Keir Starmer beerben. Das teilte der frühere Bürgermeister der Metropolregion Manchester kurz nach der Rücktrittsankündigung Starmers mit. Er werde sich um den Vorsitz der Labour Party bewerben, so der 56-Jährige am Montag auf der Online-Plattform X. Burnham würdigte den "gewaltigen Dienst", den Starmer dem Land erwiesen habe. Priorität müsse nun haben, das Land voranzubringen, so der populäre Politiker.
Heimische Spritpreise nähern sich wieder Vorkrisenniveau an
Wien - Die Spritpreise in Österreich nähern sich wieder dem Preisniveau vor Ausbruch des Iran-Kriegs an. Am Sonntag kostete Benzin im bundesweiten Mittel 1,614 Euro je Liter und Diesel 1,685 Euro, geht aus Daten der E-Control hervor. In der Woche vor Beginn des Nahost-Kriegs kostete Benzin 1,52 Euro pro Liter und Diesel 1,57 Euro. Am Höhepunkt der Preisrallye Ende März lag der österreichweite Medianwert für Benzin bei rund 1,9 Euro und für Diesel bei rund 2,2 Euro.
Iran-Gespräche: Vance zieht erste positive Bilanz
Teheran/Bürgenstock - Nach dem Ende der ersten Verhandlungsrunde mit dem Iran in der Schweiz hat US-Vizepräsident JD Vance eine positive Bilanz gezogen. "Wir haben eine sehr gute Grundlage für eine erfolgreiche endgültige Einigung geschaffen", sagte Vance am Montag vor Journalisten im Schweizer Luxusresort Bürgenstock, wo die Gespräche stattgefunden hatten. Teheran habe zugestimmt, wieder Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ins Land "einzuladen".
"Lebensversicherung"-Prozess gegen Strache fortgesetzt
Wien - Am Montag ist am Wiener Landesgericht der Untreue-Prozess gegen Ex-FPÖ-Chef und -Vizekanzler Heinz-Christian Strache fortgesetzt worden. Verhandlungsgegenstand ist die Causa Lebensversicherung. Strache hat beim Prozessauftakt Ende Mai in diesem Zusammenhang sämtliche gegen ihn und einen Mitangeklagten gerichteten Vorwürfe vehement zurückgewiesen.
Aoun erörtert mit USA und Katar Waffenruhe-Mechanismus
Beirut - Nach einer ersten US-iranischen Verhandlungsrunde in der Schweiz über ein Kriegsende in der Region ist Libanons Präsident Joseph Aoun von den USA und dem Vermittler Katar über die Einrichtung eines Waffenruhe-Mechanismus für sein Land informiert worden. Aoun habe einen Anruf von US-Vizepräsident JD Vance, dem US-Präsidentenberater Jared Kushner und Katars Regierungschef Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani über die Einrichtung einer "Konfliktlösungsstelle" erhalten.
1,2 Mio. Euro Schaden durch Betrug mit Installateursfirmen
Wien - Durch Betrügereien im Zusammenhang mit mehreren Installationstechnikunternehmen hat die Wiener Polizei vier Tatverdächtige und eine Gesamtschadenssumme von rund 1,2 Millionen Euro ermittelt. Die teils miteinander verwandten Beschuldigten sollen unter anderem nach Insolvenzen größere Geldbeträge verschoben haben. Zudem wurden bei Wartungen von Thermen und Gasheizungen nicht notwendige Reparaturen und der Austausch von Geräten veranlasst. Weitere Opfer werden gesucht.
Justiz kündigt Protestwoche gegen Personalmangel an
Wien - Die Standesvertretungen von Richterinnen, Richtern, Staatsanwältinnen und Staatsanwälten haben Protest gegen die ausbleibende Personalaufstockung in der Justiz angekündigt. In einer "Aktionswoche für den Rechtsstaat" soll vom 12. bis 16. Oktober auf die Überlastung der Justiz und deren Auswirkungen auf den Rechtsstaat aufmerksam gemacht werden. Verhandlungen werden in dieser Zeit keine durchgeführt, keine Entscheidungen werden ausgefertigt und keine Amtstagstermine vergeben.
Streik auf Griechenlands meistbesuchter Urlaubsinsel
Santorin - Auf Santorin, einer der meistbesuchten Urlaubsinseln Griechenlands, hat ein Busstreik am Montag zu Beeinträchtigungen für Touristen geführt. "Wir sind aufgefordert, jeden Tag mit tausenden Besuchern fertig zu werden, ohne dass wir über die erforderliche Mindest-Infrastruktur verfügen", erklärte die Gewerkschaft der Reiseveranstalter und Busfirmen. Die Kykladen-Insel in der Ägäis mit 15.500 Einwohnern empfängt laut Zahlen von 2024 rund 3,4 Millionen Touristen pro Jahr.
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red