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Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit klaren Abgaben erwartet / ATX-Indikationen 1,3 Prozent tiefer - Schwache Asienvorgaben, neue KI-Sorgen

Der Wiener Aktienmarkt dürfte am Freitag mit Verlusten in den Handel starten. Bankenindikationen auf den ATX standen rund 50 Minuten vor Handelsbeginn 1,3 Prozent im Minus bei 6.406 Punkten. Damit würden sich die moderaten Gewinne vom Vortag nur als kurzfristiger Stabilisierungsversuch erweisen. Auf Wochensicht deutet sich nun ein Verlust von 1,9 Prozent an.

Klare Verluste werden auch im europäischen Umfeld erwartet. Schwache Vorgaben lieferten die asiatischen Börsen, wo die Investoren wegen neu aufgeflammter Sorgen vor hohen Bewertungen bei KI-Aktien Gewinne mitnahmen.

Für Belastung habe auch die Bekanntgabe Apples gesorgt, wegen der gestiegenen Kosten bei Speicherchips bei einigen Produkten die Preise anzuheben, schreiben die Marktstrategen der Deutschen Bank. Dies habe die allgemeinen Befürchtungen geschürt, dass KI-Rechenzentren inflationären Druck erzeugen würden.

Am Donnerstag hatte der ATX um 0,40 Prozent höher auf 6.488,55 Punkten geschlossen.

Die größten Kursgewinner und -verlierer im prime market am Donnerstag:

Rosenbauer    3,81 %  60,00 Euro 
Mayr-Melnhof  3,51 %  79,60 Euro 
RHI Magnesita 2,15 %  33,20 Euro 
                                 
AT&S          -8,68 % 200,00 Euro
FACC          -4,39 % 17,88 Euro 
Frequentis    -3,93 % 66,00 Euro 

spa/rst

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