ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verschärfter Nahost-Konflikt löst Kursrutsch aus
Die Verschärfung des Konflikts im
Nahen Osten hat zur Wochenmitte schwer auf den europäischen
Aktienbörsen gelastet. Der jüngste Höhenflug der Kurse könnte somit
erst einmal beendet sein. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50
Nach der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump mit weiteren Angriffen gedroht. Das US-Militär habe den Iran mit seinen Attacken vergangene Nacht "hart getroffen" und "wir werden sie höchstwahrscheinlich auch heute Nacht wieder hart treffen", sagte er bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Rande des Nato-Gipfels in Ankara.
Außerhalb des Euroraums verlor der schweizerische SMI
Die Entwicklung der einzelnen Sektoren erinnerte an den Höhepunkt
des Iran-Konflikts im ersten Börsenhalbjahr. Die von der Konjunktur
und den Energiepreisen abhängigen Sektoren standen unter Druck,
defensive Branchen wie Versorger
Der Öl- und Gassektor legte angesichts stark steigender
Energiepreise um knapp zwei Prozent zu. Kurz vor Börsenschluss stieg
der Brent-Ölpreis über die Marke von 80 US-Dollar. Aktien von Eni
Zu den schwächsten Sektoren zählten die Automobilbauer
Technologiewerte hielten sich dagegen trotz schwacher Vorgaben der
US-Halbleiterwerte und wachsender Zweifel am Boom der Künstlichen
Intelligenz einigermaßen. Grund dafür war die vergleichsweise solide
Entwicklung des Halbleiterschwergewichts ASML
Papiere des Medienkonzerns Vivendi
ISIN GB0001383545 EU0009658145 CH0009980894 ES0SI0000005
AXC0293 2026-07-08/18:15
Relevante Links: ASML Holding N.V., Renault S.A., BP plc, Shell plc, Eni S.p.A., Stellantis N.V., TotalEnergies SE, Vivendi SE