Aktien Wien Schluss: ATX unter Druck
Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit Verlusten
geschlossen. Dominierten am Vormittag an den Märkten noch die
Gewinnmitnahmen bei KI-Werten, hat sich mittlerweile der Konflikt
USA gegen den Iran in den Mittelpunkt gespielt. Der Leitindex ATX
Die Schwäche der Technologiewerte bremste die europäischen Aktienmärkte weiterhin. Mittlerweile hat der Konflikt zwischen den USA und dem Iran aber wieder die Themenhoheit gewonnen. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit einem massiven Militärschlag. Der Iran wiederum warf den USA vor, das Abkommen gebrochen zu haben und verwies auf die Militärschläge, neue Ölsanktionen und israelische Angriffe auf den Libanon. Die Ölpreise zogen kräftig an.
"Der Nahostkonflikt droht, wieder von der Neben- auf die Hauptbühne der Finanzmärkte zu wechseln", warnte Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. "Damit könnte ein Risiko zurückkehren, das viele Anleger zuletzt ausgeblendet hatten."
In Österreich haben sich AT&S
Die schwer gewichteten Bankaktien tendierten schwach. Bawag
Agrana fanden sich rein optisch 2,1 Prozent tiefer. Die Aktie wurde aber ex-Dividende gehandelt.
Kapsch TrafficCom zogen als Topwerte im ATX Prime gute 6,0 Prozent in die Höhe. Das Unternehmen hat bekanntgegeben, die Mehrheit seiner Anteile an der deutschen Tochter tolltickets zu verkaufen./moe/sto/APA/jha
ISIN AT0000999982
AXC0298 2026-07-08/18:30
Relevante Links: OMV AG, Raiffeisen Bank International AG, EVN AG, Erste Group Bank AG, BAWAG Group AG, AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG