Ausbau der Waldviertel-Wasserleitung schreitet voran / Zwettler Katastralgemeinde Gschwendt angeschlossen
Die niederösterreichische Versorgerin EVN Wasser GmbH schließt die Kremser Katastralgemeinde Gschwendt an die neue Waldviertelleitung an und unternimmt weitere Ausbauschritte in Richtung Marbach am Walde. Die Waldviertelleitung schaffe langfristige Versorgungssicherheit für die Menschen in der Region, sagte EVN Wasser-Geschäftsführer Raimund Paschinger am Sonntag in einer Aussendung. Zwettls Bürgermeister Franz Mold freute sich über die Stärkung der Versorgungssicherheit.
Die Waldviertelleitung wurde im September 2025 offiziell eröffnet und verbindet das Brunnenfeld Grunddorf/Donaudorf bei Krems mit Zwettl. Mit einer Länge von rund 60 Kilometern und Investitionen von rund 50 Millionen Euro zählt sie zu den größten Infrastrukturprojekten der EVN Wasser. Nach Angaben des Unternehmens schafft die Leitung die Grundlage, künftig bis zu 120.000 Menschen in den Bezirken Zwettl, Gmünd und Waidhofen an der Thaya noch sicherer mit Trinkwasser zu versorgen. Erste Gemeinden würden bereits Wasser über die neue Transportleitung beziehen, hieß es.
Waldviertelleitung kann "mitwachsen"
Die Waldviertelleitung sei so konzipiert worden, dass sie mit den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte mitwachsen könne, sagte Paschinger. Geprüft werde aktuell etwa, unter welchen Voraussetzungen eine Verlängerung der Transportleitung in Richtung Groß Gerungs, Arbesbach und Langschlag realisiert werden könnte.
Die EVN Wasser GmbH als 100-prozentige Tochtergesellschaft der EVN AG ist eigenen Angaben zufolge die zweitgrößte Wasserversorgerin Österreichs. Niederösterreichweit versorgt die EVN Wasser derzeit 883 Ortschaften und rund 650.000 Einwohner mit Trinkwasser.
jh/ker/fel
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