Beiersdorf senkt nach Ergebnisrückgang Jahresprognose
Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf
hat im zweiten Quartal eine deutliche Abschwächung der Nachfrage in
seinem Konsumentengeschäft verzeichnet. Das Unternehmen senkt daher
seine Umsatzprognose für das laufende Jahr: So geht Beiersdorf für
2026 nun von einem organischen Umsatzrückgang im niedrigen
einstelligen Prozentbereich aus, wie der Dax -Konzern
am Montag mitteilten. Zuvor hatte der Konzern ein flaches bis
leichtes Wachstum auf dem Zettel. Die bereinigte Marge auf Basis des
Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) sieht der Konzern nun bei
mindestens 11,8 Prozent. Zuvor wurde hier ein leichter Rückgang
gegenüber dem Vorjahr von 14 Prozent erwartet.
Im ersten Halbjahr sank der Konzernumsatz aus eigener Kraft, sprich
bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte um 3,5 Prozent auf 4,95
Milliarden Euro. Nominal lag der Rückgang bei 4,5 Prozent. Analysten
hatten hier einen Tick mehr erwartet. Das bereinigte operative
Ergebnis sank von 836 Millionen Euro im Vorjahr auf 768 Millionen.
Branchenexperten hatten hier etwas mehr erwartet. Die bereinigte
operative Marge (Ebit) lag bei 15,5 Prozent. Im Vorjahr standen hier
16,1 Prozent zu Buche./err/jha/