ROUNDUP: DHL erhält US-Zoll-Rückzahlungen und weitet Aktienrückkäufe aus
Der Logistikkonzern DHL
Die Bonner hatten bereits vor knapp einem Monat erste Eckdaten für das abgelaufene zweite Quartal verkündet, die von einem kräftigen Sprung des operativen Gewinns zeugten. In diesem Zuge wurde auch die Jahresprognose erhöht, die nun zur Wochenmitte bestätigt wurde.
Wie zudem aktuell bekannt wurde, erhielt die DHL im abgelaufenen Jahresviertel unter anderem Rückzahlungen im Zusammenhang mit den US-Zollmaßnahmen. Dies beeinflusste den Barmittelfluss positiv. Er lag mit 569 Millionen Euro mehr als 70 Prozent über dem Vorjahreswert und höher als von Analysten erwartet. Die entsprechenden Beträge aus den Rückzahlungen will der Konzern "schnellstmöglich" an seine Kunden weitergegeben.
Im Tagesgeschäft lief es für den Logistiker im Berichtszeitraum vor allem dank schwungvoller Geschäfte mit zeitkritischen Sendungen sowie Kosteneinsparungen überraschend gut. Als operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) blieben, wie bereits bekannt, mit fast 1,9 Milliarden Euro sogar 30 Prozent mehr übrig als im entsprechenden Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr erwartet die DHL mittlerweile mehr als 6,5 Milliarden Euro operativen Gewinn. Zuvor standen über 6,2 Milliarden Euro im Plan.
Laut Mitteilung von Mittwoch stieg der Umsatz im Vorjahresvergleich um 12,8 Prozent auf fast 22,4 Milliarden Euro. Auf die Aktionäre entfiel im zweiten Quartal mit rund 1 Milliarde Euro fast ein Viertel mehr Gewinn als im Vorjahr./lew/tav/zb
ISIN DE0005552004
AXC0050 2026-08-05/07:30
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