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ROUNDUP: Pumpenhersteller KSB verdient operativ weniger - Jahresziele bestätigt

Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB hat im zweiten Quartal abermals das herausfordernde Umfeld zu spüren bekommen. "Das erste Halbjahr 2026 war erneut durch globale Disruption geprägt, maßgeblich verursacht durch den im Februar entfachten Krieg zwischen den USA und dem Iran", sagte Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung, laut einer Mitteilung am Donnerstag. Dieser habe weltweit zu Investitionszurückhaltung, Preissteigerungen und vielfachen logistischen Engpässen geführt. Die bereits frühzeitig eingeleiteten Sparmaßnahmen würden vor allem im zweiten Halbjahr wirksam. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte der Manager.

Die Aktie gab zu Handelsbeginn zunächst um 2,8 Prozent nach, drehte dann aber ins Plus. Zuletzt legte das Papier um rund 4,1 Prozent auf 887 Euro zu und gehörte damit zu den größten Gewinnern im Kleinwerte-Index SDax . Seit dem Jahreswechsel steht aber ein Kursminus von gut sieben Prozent zu Buche.

In den drei Monaten bis Ende Juni kletterte der Umsatz nach Konzernangaben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozent auf knapp 760 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging hingegen um gut sechs Prozent auf 58,5 Millionen Euro zurück. Das Unternehmen begründete den Rückgang vor allem mit dem Pumpen-Geschäft, das weniger Ergebnis in der Chemieindustrie erzielen konnte. Zudem belasteten aufgrund des Iran-Kriegs gestiegene Logistik- und Energiekosten. Derweil fielen für die Einführung der Software SAP S4/Hana in etwa genauso hohe Kosten wie im Vorjahr an. Der Auftragseingang wuchs im zweiten Quartal um rund zwei Prozent auf gut 836 Millionen Euro.

Im laufenden Jahr soll der Auftragseingang vom im Vorjahr erreichten Rekordwert von 3,2 Milliarden Euro weiterhin auf bis zu 3,5 Milliarden steigen; er könnte schlechtestenfalls aber auch auf 3,1 Milliarden zurückgehen. Beim Umsatz steht immer noch eine Spanne von 2,9 bis 3,2 Milliarden Euro im Plan. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte bei 220 bis 265 Millionen Euro liegen. Damit wären auch bei Erlös und Ergebnis sowohl Steigerungen als auch Rückgänge möglich.

Unter dem Strich entfiel in den ersten sechs Monaten auf die Aktionäre ein Gewinn von 48 Millionen Euro, nach 57,8 Millionen Euro im Vorjahr.

KSB ist mit rund 17.150 Mitarbeitern ein international führender Hersteller von Pumpen und Armaturen. Der Konzern mit seiner Zentrale in Frankenthal ist mit eigenen Vertriebsgesellschaften, Fertigungsstätten und Servicebetrieben auf fünf Kontinenten vertreten. Im Geschäftsjahr 2025 hatte KSB einen Umsatz von rund 3 Milliarden erzielt./mne/tav/mis

 ISIN  DE0006292030

AXC0235 2026-08-06/12:33

Relevante Links: KSB SE & Co. KGaA, KSB SE & Co. KGaA

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