ROUNDUP 2: Keine Munition in Flugzeug bei Drohnen-Vorfall
Nach der Entdeckung einer Sprengstoff-Drohne auf dem Leipziger Airport hat die Flughafengesellschaft Berichte dementiert, wonach eines der ukrainischen Antonow-Flugzeuge in der Nähe mit Munition beladen gewesen sei. "Die betreffenden Antonow-Flugzeuge waren zum Zeitpunkt des Vorfalls leer und damit ohne Fracht", sagte Maret Montavon, Leiterin Kommunikation und Politikbeziehungen bei der Mitteldeutschen Flughafen AG, der "Leipziger Volkszeitung".
"Diese Einschätzung deckt sich mit den uns vorliegenden Informationen von Antonov Logistics SALIS." Das Bundesinnenministerium hatte zuvor bereits intern anderslautende Berichte dementiert. In der Obleute-Runde im Bundestag mit den Abgeordneten aus den Ausschüssen Inneres und Verteidigung wurde klargestellt, dass sich keine Munition in der fraglichen Maschine befunden habe. Auf eine offizielle Anfrage äußerte sich das Ministerium zunächst nicht.
Ein Mitarbeiter des Flughafens hatte die mit Sprengstoff bestückte Drohne in der Nacht zum Mittwoch auf der Start- und Landebahn "Südpiste" des Flughafens Leipzig/Halle bemerkt. Sie befand sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen nahe einer ukrainischen Transportmaschine vom Typ Antonow AN-124 Condor. Spezialisten der Bundespolizei entschärften die Sprengvorrichtung./hrz/DP/zb
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