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Wetterbedingt verzögerte Investitionen bremsen Ergebniswachstum von Eon aus

Der Energiekonzern Eon setzt bei seinen Investitionsvorhaben auf die kommenden Monate. Im ersten Halbjahr nahm Eon 3 Milliarden Euro etwa für Energieinfrastruktur und Digitalisierung in die Hand, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Damit lagen die Investitionen aufgrund witterungsbedingter Verzögerungen zu Jahresbeginn 7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Für 2026 stehen bei den Essenern weiterhin 8,7 Milliarden Euro im Plan, was etwas mehr wäre als 2025. Der Dax-Konzern will die Investitionen im weiteren Jahresverlauf nachholen.

Bislang bremst dies aber auch das Ergebniswachstum aus, weil der operative Gewinn bei Eon in weiten Teilen an den Ausbau des Energienetzes geknüpft ist, wessen Betrieb den Löwenanteil zum Ergebnis beiträgt. Das um nicht-operative Effekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg im ersten Halbjahr nur leicht auf 5,4 Milliarden Euro. Der bereinigte Gewinn verbesserte sich um 5 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Die Jahresziele wurden am Mittwoch bestätigt./lew/stk

 ISIN  DE000ENAG999

AXC0054 2026-08-12/07:05

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