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Wiener Börse etwas leichter im Frühhandel - ATX minus 0,15 Prozent / Zahlenvorlagen von Wienerberger und DO&CO

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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Weitere Details zu den Quartalsergebnissen von DO&CO und Wienerberger, sowie weitere Kursveränderungen
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Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Frühhandel etwas leichter präsentiert. Der heimische Leitindex ATX ermäßigte sich um 0,15 Prozent auf 6.663,14 Punkte. An den europäischen Leitbörsen gab es noch keinen klaren Richtungsentscheid zu sehen.

Von den Überseeaktienmärkten kamen gemischte Signale. Zudem steht unverändert der Konflikt zwischen den USA und dem Iran im Fokus. "Eine Einigung zwischen den USA und dem Iran gibt es nicht, sodass sich auch keine Ausweitung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormuz abzeichnet", schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tagesausblick. Vor diesem Hintergrund tendieren die Öl- und Gaspreise Richtung Norden, die Inflationssorgen nehmen zu, hieß es weiter.

Am heimischen Aktienmarkt rückten auf Unternehmensebene Wienerberger und DO&CO mit präsentierten Quartalszahlen ins Blickfeld der Akteure. Die Wienerberger-Aktie reagierte mit minus 0,7 Prozent und die DO&CO-Papiere verteuerten sich um 0,8 Prozent.

Der Baustoffkonzern Wienerberger hat heuer im ersten Halbjahr in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld keinen Gewinn mehr geschrieben. Unter dem Strich blieben 0 Euro, wie aus dem aktuellen Halbjahresbericht des Unternehmens hervorgeht. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren noch 106 Mio. Euro erzielt worden. Nach Einschätzung der Erste Group fielen die vorgelegten Zahlen für das abgelaufene Jahresviertel unter den Erwartungen aus.

Der Wiener Cateringkonzern DO&CO hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2026/27 (per Ende Juni) Umsatz und Ertrag gesteigert. Das Konzernergebnis kletterte im Vergleich zur Vorjahresperiode um 16,3 Prozent auf 31,16 Mio. Euro. Der Umsatz legte um 5,0 Prozent auf 642,11 Mio. Euro zu. Laut Erste Group-Analysten lagen die Quartalsergebnisse beim Umsatz leicht unter den Markterwartungen, die Gewinnmargen waren jedoch robuster und der Nettogewinn höher als erwartet.

Die Frequentis-Aktie gewann 0,5 Prozent auf 79,40 Euro. Nach den am Dienstag präsentierten Geschäftszahlen des Wiener Technologiekonzerns haben nun die Analysten von der Berenberg Bank sowohl ihr Anlagevotum "Buy" als auch ihr Kursziel in Höhe von 91 Euro bestätigt.

Die Aktie von AT&S gewann 3,6 Prozent. Hier unterstützte eine positive Stimmung im europäischen Technologiebereich. Die schwergewichteten Banken BAWAG, Erste Group und Raiffeisen Bank International verbilligten sich zwischen 0,5 und 0,8 Prozent.

ste/moe

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