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Devisen: Eurokurs legt nach US-Preisdaten etwas zu

Der Kurs des Euro hat am Mittwoch etwas zugelegt. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1551 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch etwas niedriger notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1545 (Dienstag: 1,1540) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8661 (0,8665) Euro.

Der Dollar geriet nach der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisdaten etwas zu anderen Währungen unter Druck. Die Inflation in den USA ist im Juli wie erwartet etwas gesunken. Die Jahresrate sank von 3,5 Prozent im Vormonat auf 3,4 Prozent. Der Rückgang fiel jedoch im Rahmen der Erwartungen aus. Die Ausschläge am Devisenmarkt hielten sich daher in Grenzen.

Experten verweisen auf den Rückgang der Energiepreise bis zur Monatsmitte. Der spätere erneute Anstieg der Benzinpreise ist in den Daten noch nicht enthalten. LBBW-Volkswirt Dirk Chlench sieht aber noch keinen Handlungsbedarf für die US-Notenbank Fed. "Der jüngste Arbeitsmarktbericht hat keine Gefahr einer bevorstehenden Preis-Lohn-Spirale erkennen lassen", heißt es in einer Analyse. "Zu alledem sind die Produktivitätsfortschritte in der US-Wirtschaft beeindruckend. Damit lassen sich etwaige Kostensteigerungen gut abfangen."

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85358 (0,85483) britische Pfund, 183,67 (183,72) japanische Yen und 0,9366 (0,9351) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.433 Dollar. Das waren rund 63 Dollar mehr als am Vortag./jsl/he

 ISIN  EU0009652759

AXC0260 2026-08-12/16:25

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