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Oberbank-Halbjahresgewinn stieg auf 199 Mio. Euro / Überschuss nach Steuern legte im Halbjahr um 11 Prozent zu - Kredite legen auf 22,4 Mrd. Euro zu

Die oberösterreichische Oberbank hat im ersten Halbjahr 2026 dank eines starken Provisionsgeschäfts und eines gestiegenen Beteiligungsergebnisses ein deutliches Ergebnisplus erzielt. Wie die Bank am Mittwoch mitteilte, kletterte der Gewinn nach Steuern im Vergleich zur Vorjahresperiode um 11,0 Prozent auf 199,0 Mio. Euro. Das operative Zinsergebnis sank hingegen leicht um 0,5 Prozent auf 311,9 Mio. Euro.

Wachstumstreiber im ersten Halbjahr war neben dem Provisionsergebnis, das um 13,4 Prozent auf 129,1 Mio. Euro zulegte, vor allem das Beteiligungsergebnis. Das At-Equity-Ergebnis aus assoziierten Unternehmen, das maßgeblich von der Beteiligung an der voestalpine bestimmt wird, verbesserte sich um 82,9 Prozent auf 39,5 Mio. Euro. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft wurden um 9,6 Prozent auf 24,6 Mio. Euro erhöht.

Die Forderungen an Kunden wuchsen seit dem Ende 2025 um 3,4 Prozent auf 22,367 Mrd. Euro, während die Kundeneinlagen um 1,0 Prozent auf 20.830,8 Mio. Euro stiegen.

Kein Ausblick für das Gesamtjahr

Trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten und der Auswirkungen des heurigen Dürresommers fahre das Institut weiterhin auf Sicht, hieß es im Halbjahresbericht. Ein präziser Ausblick auf das Gesamtjahr ist laut Generaldirektor Franz Gasselsberger in diesem Umfeld nicht möglich.

ivn/fel

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