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Pressestimme: 'Neue Osnabrücker Zeitung' zur Zukunft des VW-Werks in Osnabrück

'Neue Osnabrücker Zeitung' zur Zukunft des VW-Werks in Osnabrück

Es ist der zweite große Staatseinstieg, den Olaf Lies verhandelt hat: Nach der Papenburger Meyer Werft bewahrt eine Landesbeteiligung voraussichtlich auch das Osnabrücker VW-Werk vor dem Aus. Als Großaktionär Katar sein Veto gegen die Übernahme durch den Rüstungskonzern Rafael einlegte, bewies Lies Mut zu einem ungewöhnlichen Konzept: ein Werk in Staatshand, das Rüstungsfirmen mieten können. Seine Beamten fanden im Investor Aurelius dafür den passenden Partner. Gesichert ist damit in Osnabrück noch nichts, aber immerhin ist nun klar, wohin die Reise gehen soll. Für andere umstrittene Werke ist die Rüstungsindustrie wegen der zu großen Kapazitäten keine Option. Trotz vorerst abgewendetem Aus favorisiert der VW-Vorstand weiter die Schließung./yyzz/DP/zb

AXC0015 2026-09-08/05:36

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