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Bildungsministerin Prien: Pisa-Ergebnisse besorgniserregend

Bundesbildungsministerin Karin Prien hat die schlechten Ergebnisse Deutschlands im Schulleistungsvergleich Pisa als besorgniserregend bezeichnet. "Was wir heute sehen, ist ohne jeden Zweifel ein besorgniserregender Befund", sagte die CDU-Politikerin vor Journalisten in Berlin. Die Ergebnisse lägen im Trend anderer Bildungsstudien und überraschten nicht. "Es macht es keinen Deut besser, aber es ist nicht überraschend."

Prien: Aufstiegsversprechen funktioniert im Moment nicht

Prien bezeichnete mehrere Punkte als beunruhigend: Der Kompetenzrückgang gehe im Trend nach unten, und die soziale Schere gehe weiter auf. Das sei ein Befund, der so nicht hinnehmbar sei. Das Aufstiegsversprechen im Land funktioniere im Moment nicht. Sie wies zudem auf Verschlechterungen an beiden Enden des Leistungsspektrums hin. "Wir schaffen es weder im unteren Leistungssegment noch im oberen Leistungssegment, dem Potenzial unserer Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden."

Im neuen Pisa-Vergleich schneiden Schülerinnen und Schüler in Deutschland so schlecht ab wie nie zuvor. In Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften wurden bei den getesteten 15-Jährigen "die niedrigsten Kompetenzwerte seit Beginn der Pisa-Erhebungen erzielt", wie es in der neuen Ausgabe der internationalen Vergleichsstudie heißt. Die Ergebnisse sind noch schlechter als bei der ersten Pisa-Studie im Jahr 2000. Der sogenannte Pisa-Schock hatte damals eine intensive Debatte und Bildungsreformen ausgelöst./jr/DP/jha

AXC0123 2026-09-08/10:24

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