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Iran spricht mit Pakistan über regionale Eskalation

Irans Außenminister hat im Zuge der regionalen Eskalation im Jemen mit Pakistans Armeechef telefoniert. Dabei hätten sich Minister Abbas Araghtschi und Feldmarschall Asim Munir am Donnerstagabend über die "Verschärfung der Spannungen und die zunehmende Unsicherheit in der Region" ausgetauscht, teilte das iranische Außenministerium mit.

Beide Seiten hätten auf die Notwendigkeit regionaler Koordinierung verwiesen, um einen "dauerhaften Frieden" und "nachhaltige Sicherheit" in der Region zu schaffen. Die Atommacht Pakistan vermittelt im Konflikt zwischen den USA und dem Iran, zuletzt jedoch ohne erkennbare Fortschritte.

Huthi nehmen wichtige Hafenstadt ein

Am Donnerstag war der Konflikt im Jemen mit dem Vormarsch der mit Teheran verbündeten Huthi-Miliz weiter eskaliert. Die islamistischen Rebellen hatten eine wichtige Hafenstadt im Westen Jemens eingenommen und sich damit in eine günstigere Position gebracht, die Meerenge Bab al-Mandab am südlichen Ende des Roten Meeres zu kontrollieren.

Seit Ausbruch des Iran-Kriegs wird die Meerenge als alternative Handelsroute genutzt, um Ausfälle durch die Straße von Hormus etwas zu kompensieren. In dem Land im Süden der Arabischen Halbinsel ist nach einigen Jahren ohne größere Kämpfe der Konflikt im Zuge des Iran-Kriegs nun erneut aufgeflammt.

Im Jemen kämpfen die vom Iran unterstützten Huthi gegen eine international anerkannte Regierung, die vom Nachbarland Saudi-Arabien unterstützt wird. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman rief nach Informationen des Nachrichtenportals "Axios" am Donnerstag zweimal US-Präsident Donald Trump an, um ihn zu Luftangriffen gegen die Huthi zu drängen./arb/DP/jha

AXC0089 2026-09-11/10:57

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