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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Über 160 Stellungnahmen zum Social-Media-Verbot eingegangen

Wien - Zum Gesetzesentwurf für das Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige sind bisher mehr als 160 Stellungnahmen eingegangen. Die Maßnahme wird von unterschiedlichen Organisationen vielfach begrüßt, vor allem, dass Plattformen in die Verantwortung genommen werden und bei süchtigmachenden Funktionen der Netzwerke angesetzt wird. Eingemahnt wird vor allem der Datenschutz bei der Altersverifikation und teils die Einbeziehung von Messenger-Diensten. Am Montag endet die Begutachtung.

Iran stellt weiter Bedingungen für Öffnung von Hormuz-Straße

Teheran/Washington - Der Iran will die Seestraße von Hormuz im Persischen Golf erst wieder öffnen, wenn seine Bedingungen erfüllt und die Zusagen der USA umgesetzt wurden. Dies erklärte Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf laut der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Fars am Sonntag. Die USA warnten unterdessen vor einer Eskalation des Konflikts zwischen Saudi-Arabien und den vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen im Jemen.

Tote bei russischen Drohnenangriffen auf Region Kiew

Moskau/Kiew (Kyjiw) - Bei russischen Angriffen auf die Region Kiew sind am Sonntag nach ukrainischen Behördenangaben vier Menschen getötet worden, darunter drei Kinder. Eine Mutter und ihre beiden drei Jahre alten Kinder kamen nach Angaben des Rettungsdienstes ums Leben, als eine russische Drohne ein Wohnhaus traf. Ein weiteres Mädchen starb dem Gouverneur der Region, Tymur Tkatschenko, zufolge im Krankenhaus nach einem separaten Drohnenangriff.

Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern begonnen

Berlin/Schwerin - In den ostdeutschen Bundesländern Berlin und Mecklenburg-Vorpommern haben am Sonntag die Wahllokale für die Landesparlamente geöffnet. Seit 8.00 Uhr können die Menschen ihre Stimmen für das Berliner Abgeordnetenhaus beziehungsweise den Landtag in Mecklenburg-Vorpommern abgeben. Die Wahllokale sind bis 18.00 Uhr geöffnet. Umfragen lassen erneut ein Debakel für die CDU von Bundeskanzler Friedrich Merz erwarten, über dessen bevorstehende Ablöse seit Tagen heftig spekuliert wird.

Herbst-Ernte fällt noch schlechter aus als erwartet

Wien - Die Rekorddürre lässt die erwartete Ernte bei vielen Feldfrüchten, etwa Erdäpfel, Körnermais, Soja und Zuckerrüben, noch schlechter ausfallen als zuletzt erwartet. Im Vergleich zum Fünf-Jahresschnitt könnte bei Körnermais die Gesamtmenge in Tonnen um knapp 30 Prozent und bei Sojabohnen um über 50 Prozent einbrechen, hieß es von der Landwirtschaftskammer auf APA-Anfrage. Die geschätzten Ertragserwartungen bei Erdäpfeln sind laut Landwirtschaftskammer "dramatisch".

Ebola-Impfstoff wird im Kongo getestet

Bunia/Kinshasa/Kampala - Inmitten der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo ist ein Test-Impfprogramm gestartet. Die ersten Freiwilligen aus dem medizinischen Personal, das an vorderster Front gegen die Epidemie kämpft, wurden am Samstag in Bunia in der Provinz Ituri, dem Epizentrum des Ebola-Ausbruchs, mit dem Vakzin Ervebo geimpft. Im Rahmen der auf neun bis zwölf Monaten angelegten klinischen Studie sollen 20.000 Menschen geimpft werden.

Niedrigster Asyl-Wert seit fast 30 Jahren bahnt sich an

Wien - In Österreich könnte es heuer erstmals in diesem Jahrtausend weniger als 10.000 Asylanträge geben. Der entsprechende Trend hat sich im zweiten Jahresdrittel fortgesetzt. Inklusive August wurden laut jüngster Statistik 6.512 Ansuchen gezählt. Hochgerechnet käme man damit auf knapp 10.000 Anträge. Letztmals unter dieser Marke war man im Jahr 1997 geblieben.

Deutsche Autobauer verlieren international an Boden

Stuttgart - Die drei deutschen Autobauer verlieren im Vergleich zur internationalen Konkurrenz weiter an Boden. In der ersten Jahreshälfte sanken die Umsätze von Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW auf rund 284 Milliarden Euro. Das sind 2,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie aus einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervorgeht. Zum Vergleich: In Summe steigerten die 19 untersuchten Autokonzerne ihre Erlöse um 3,6 Prozent auf knapp 1.048 Milliarden Euro.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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