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Aktien Asien: Kräftige Verluste - Unsicherheit belastet

Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte haben am Donnerstag kräftig nachgegeben. Erneut lieferten die Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Energiepreise Impulse.

Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets führte die Abgaben auf Unsicherheit zurück. Einmal mehr machten sich Zweifel breit, ob sich die massiven KI-Investitionen auszahlen werden. "Die Unternehmen müssen beweisen, dass aus dem KI-Boom auch ein dauerhaft profitables Geschäftsmodell wird", so Lipkow. Hinzu kämen die hohen Energiepreise. Ein Drohnenangriff auf ein Ölfeld in Saudi-Arabien hatte am Markt die Sorge vor einer Verknappung des Ölangebots und einer weiteren Eskalation der Lage im Nahen Osten geschürt.

Die technologielastigeren Märkte gaben deutlich nach. Der südkoreanische Kospi setzte seinen schwankenden Kurs fort und verlor nach den Vortagesgewinnen 3,5 Prozent. Die Notenbank Südkoreas hatte den Leitzins unverändert gelassen und damit den Erwartungen entsprochen. Allerdings sei ein strikterer geldpolitischer Kurs angedeutet worden, merkten die Marktstrategen der Deutschen Bank an. Auch der japanische Leitindex Nikkei 225 schwächelte und sank um 2,7 Prozent auf 62.907,84 Punkte.

Die chinesischen Börsen lagen ebenfalls im Minus. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an den Festlandbörsen sank um 1,7 Prozent, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong drei Prozent einbüßte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank wiesen darauf hin, dass der CSI-300 mit den jüngsten Abgaben technisch betrachtet zum Bärenmarkt geworden sei.

Der australische S&P ASX 200 hielt sich etwas besser und verlor lediglich 0,43 Prozent auf 8.793,25 Punkte. Er profitierte von seiner geringen Technologielastigkeit./mf/jha/

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AXC0102 2026-10-22/09:05

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