Wiener Börse startet nach Kursrutsch stabilisiert - ATX +0,6 % / Hohe Ölpreise und KI-Sorgen hatten zuletzt belastet
Nach dem Ausverkauf am Vortag hat der heimische Aktienmarkt vor dem langen Wochenende einen Stabilisierungsversuch gewagt. Der ATX stieg am Freitag in den ersten Handelsminuten um 0,63 Prozent auf 6.303,56 Punkte. Mit einem Minus von aktuell 3,8 Prozent steuert er jedoch auf die schwächste Wochenbilanz seit Beginn des Irankriegs Anfang März zu. Das europäische Umfeld eröffnete nach schwachen Vorgaben der internationalen Technologiewerte nur wenig bewegt.
Am Donnerstag war der Leitindex über viereinhalb Prozent auf den tiefsten Stand seit Mitte Juni abgerutscht. Auslösender Faktor einer weltweiten Flucht in sichere Häfen war eine giftige Melange aus steigenden Ölpreisen und den daraus resultierenden Zins- und Konjunkturängsten sowie erneut aufgekommenen Sorgen bezüglich der Rentabilität der massiven KI-Investitionen in der Tech-Branche.
Neben einem Kurseinbruch bei AT&S waren dabei auch die schwergewichteten Bankwerte unter die Räder gekommen. Zudem hatten die Anleger bei einigen in diesem Jahr gut gelaufenen Aktien aus dem Bau- und Industriesektor Kasse gemacht. Am Freitag zeigten sich AT&S im frühen Handel um 1,9 Prozent erholt, während Erste Group, RBI und Andritz jeweils 1,3 Prozent zulegten.
spa/rst
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