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Chemiekonzern Evonik noch etwas optimistischer für 2026

Der Chemiekonzern Evonik blickt nach einem deutlichen Anstieg des operativen Gewinns im dritten Quartal noch etwas optimistischer auf das Gesamtjahr. Mittlerweile erscheine ein um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in der oberen Hälfte der im Sommer auf 2,0 bis 2,2 Milliarden Euro angehobenen Spanne wahrscheinlich, teilte der MDax-Konzern am Dienstag mit. Analysten erwarten im Durchschnitt bereits das obere Ende der Spanne.

In den drei Monaten bis Ende September stieg der operative Gewinn im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 629 Millionen Euro, der Umsatz wuchs um 13 Prozent auf knapp 3,83 Milliarden Euro. Viele europäische Chemiefirmen profitierten zuletzt von höheren Verkaufspreisen, da die Konkurrenz aus Asien viel stärker unter den Folgen des Iran-Kriegs leidet. Unter dem Strich stand mit minus 53 Millionen Euro aber erneut ein Nettoverlust nach einem Minus von 106 Millionen Euro vor einem Jahr. Dabei belasteten im abgelaufenen Quartal Rückstellungen für das laufende Sparprogramm, etwa für Abfindungen.

Im Fokus stehen aus Anlegersicht aktuell vor allem aber die Übernahmebemühungen des größeren Branchenrivalen BASF. Evonik stellt sich aktuell gegen eine Akquisition durch die Ludwigshafener, hat die Tür für Gespräche aber offen gelassen./mis/stk

 ISIN  DE000BASF111  DE000EVNK013

AXC0045 2026-11-03/06:50

Relevante Links: BASF SE, Evonik Industries AG

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