Kosten belasten FMC - Ergebnis aber besser als gedacht - Prognose eingegrenzt
Gestiegene Personalkosten, die
Neuausrichtung des China-Geschäfts und ungünstige regulatorische
Effekte haben dem Blutwäschespezialisten Fresenius Medical Care
(FMC) im dritten Quartal einen Gewinnrückgang
eingebrockt. Die bereinigten Ergebnisse fielen aber besser aus als
von Analysten befürchtet, denn der Dax-Konzern profitierte im
Gegenzug auch von seinem Sparprogramm und höheren Vergütungen. Der
neue Konzernchef Shervin Korangy erwartet nun, dass das bereinigte
operative Ergebnis 2026 im Vergleich zum Vorjahr währungsbereinigt
stabil bleibt oder im mittleren einstelligen Prozentbereich sinkt.
Dabei steuert FMC die untere Hälfte des prognostizierten Bereichs
an, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Zuvor hatte die Spanne
noch ein positives oder negatives Wachstum im mittleren einstelligen
Bereich vorgesehen.
Im dritten Quartal ging das bereinigte operative Ergebnis zu
konstanten Wechselkursen um 6 Prozent zurück, nominal betrug das
Minus 5 Prozent auf 545 Millionen Euro. Unter dem Strich brach das
Ergebnis um mehr als 40 Prozent vor allem wegen der China-Kosten auf
160 Millionen Euro ein. Der Umsatz legte dank positiver
Währungseffekte zugleich um 1 Prozent auf 4,94 Milliarden Euro
zu./tav/stk