Starkes Pharmageschäft stimmt Bayer optimistischer für 2026
Gute Geschäfte mit noch recht neuen
Medikamenten in der Pharmasparte stimmen Bayer
optimistischer für das laufende Jahr. Der Vorstandsvorsitzende Bill
Anderson rechnet nun währungsbereinigt mit einem um Sondereffekte
bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(bereinigtes Ebitda) von 9,8 bis 10,3 Milliarden Euro, was am
unteren und oberen Rand der Spanne jeweils 200 Millionen Euro mehr
sind als zuvor. Inklusive Wechselkurseffekten stehen 9,6 bis 10,1
Milliarden Euro im Plan nach bisher 9,4 bis 9,9 Milliarden.
Analysten rechnen aktuell mit 9,7 Milliarden Euro operativem
Ergebnis im laufenden Jahr. Zudem erwartet Bayer nun einen Abfluss
freier Finanzmittel (Free Cashflow) von 1,5 bis 0,5 Milliarden Euro,
statt bisher 2,5 bis 1,5 Milliarden, wie der Konzern mitteilte.
Im abgelaufenen dritten Quartal stieg der bereinigte operative
Gewinn um knapp 7 Prozent auf knapp 1,62 Milliarden Euro. Treiber
war dabei die Pharmasparte, die den Gewinn im Tagesgeschäft um fast
ein Viertel auf 1,29 Milliarden Euro steigert. Rückenwind lieferte
dabei ein starkes Wachstum der Medikamente Nubeqa gegen
Prostatakrebs und Kerendia zum Schutz von Nieren und Herz eingesetzt
wird./mis/stk