Aktien Frankfurt Ausblick: Leichte Verluste nach Ausgang der US-Zwischenwahlen
Der Ausgang der Zwischenwahlen in den USA
dürfte den Dax
In den USA droht nun das, was die Wall Street "Gridlock" nennt - politischer Stillstand. Denn auf der einen Seite steht der republikanische US-Präsident Donald Trump und auf der anderen wohl künftig ein von Demokraten dominierter Kongress. Dies sagen zumindest aktuelle Hochrechnungen. Es wäre eine herbe Niederlage für Trump. Trump selbst hat unterdessen den Demokraten bereits zum Sieg gratuliert.
Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der Liechtensteiner VP Bank, sprach angesichts des Triumphs der Demokraten von einem blauen Tsunami. "Ursächlich für die Wahlpleite der Republikaner war die hohe Teuerung, aber auch der Bau von KI-Rechenzentren sorgt zunehmend für Frust in großen Teilen der Bevölkerung."
An den Finanzmärkten sorge man sich wohl um eine stärkere Regulierung des KI-Sektors durch die Demokraten, erklärte Gitzel zunächst die Kursverluste am Mittwoch. Doch Anleger sollten die erste Reaktion an den Finanzmärkten nicht überinterpretieren, schrieb er mit Verweis auf die Historie. So habe es in den letzten 75 Jahren in den 100 Tagen nach den Zwischenwahlen immer ein kräftiges Plus gegeben.
In Asien hatte am Mittwoch vor allem der japanische Leitindex Nikkei
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Die Berichtssaison hält zur Wochenmitte aus dem Dax Quartalszahlen
von Fresenius
BMW hatte am Vorabend eine Gewinnwarnung herausgegeben. Auf Tradegate ging es nun vorbörslich um 1,8 Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss nach unten. Der Baustoffkonzern Heidelberg Materials profitierte im dritten Quartal von einer Nachfrageerholung und bestätigte die Jahresziele. Die Anteile verteuerten sich um 3 Prozent.
In den Reihen hinter dem Dax waren vorbörslich die Anteile von
Siltronic
ISIN DE0008469008
AXC0117 2026-11-04/08:19
Relevante Links: Heidelberg Materials AG, Scout24 SE, Vonovia SE, Siltronic AG, Fresenius SE & Co. KGaA, BMW AG, Continental AG, Ionos Group SE