Devisen (Früh) - Euro steigt auf 1,1245 US-Dollar / Nach 1,1228 US-Dollar am Vorabend.
Der Euro hat am Donnerstag in der Früh zum US-Dollar etwas zugelegt. Die Gemeinschaftswährung kostete gegen neun Uhr 1,1245 US-Dollar, nach 1,1228 US-Dollar am Vorabend. Der Euro konnte seine Gewinne gegenüber dem US-Dollar aus der US-Wahlnacht halten und sich somit derzeitig oberhalb der 21-Tagelinie (heute bei 1,1197) festsetzen, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar. Das Indikatorenbild hat sich nach Einschätzung der Experten deutlich verbessert.
Auf fundamentaler Ebene rückten die publizierten Industriedaten aus der führenden europäischen Volkswirtschaft, Deutschland, ins Blickfeld der Akteure. Die Industriebetriebe in Deutschland haben im September mehr Aufträge verzeichnet und damit den schwachen Vormonat teilweise ausgeglichen. Im Vergleich zum Vormonat legten die Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe auch durch eine starke Entwicklung in der Autoindustrie saison- und kalenderbereinigt um 4,4 Prozent zu. Experten hatten dies in etwa erwartet. Im August war der Auftragseingang im Monatsvergleich noch um revidierte 10,1 Prozent eingebrochen.
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