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Lohrke: Radar internationale Presse (kommentiert): Accor, Tiffany, HCI, Beru, etc.
Accor will Geschäft aufsplitten. Die französische Hotel- und Servicekette Accor SA hat angesichts eines Verlustes von -150 Mio. Euro (Vorjahr: +310 Mio. Euro) im ersten Halbjahr angekündigt, dass es sein Geschäft in zwei separate Gesellschaften aufteilen wird. Dieser Gedanke wird von den Hauptaktionären, der US-Private Equity Firma Colony Capital und der französischen Eurazeo gepusht. Der Umsatz ging übrigens um -9,3 % auf 3,41 Mrd. Euro zurück. (WSJ)
Standpunkt: Auch Hotelketten haben es derzeit schwer. Nicht umsonst verkaufte die Eigentümerfamilie der Steigenberger Hotels ihre Firma jetzt an den ägyptischen Travco Touristikkonzern, der von Hamed El Chiaty und seiner Familie gehalten wird. Die allgemeine Wirtschaftsschwäche fordert natürlich auch im Hotelgewerbe ihren Tribut. Insofern ist hier Vorsicht angebracht.
Gewinn von Tiffany fällt. Aussicht steigt. Der High End Juwelier Tiffany & Co. hat im letzten Quartal einen Gewinnrückgang von -30 % auf 56,8 Mio. Euro hinnehmen müssen. Der Umsatz der 172 Jahre alten Juwelierkette fiel um -16 % auf 612,5 Mio. Dollar. Wobei die neu eröffneten Läden einen Umsatzrückgang von -27 % und das Flagschiff in New York von -30 % hinnehmen mussten. (WSJ)
Standpunkt: Der Vorstand glaubt, dass ihm die zukünftige Entwicklung in die Hände spielt. Und ist deshalb relativ optimistisch. Auch, wenn die nur leichten Rückgänge in Europa und Asien dafür sprechen und sich Tiffany in Asien stärker aufstellen will, so wird es wohl noch etwas dauern.
DPJ Sieg unterstreicht die Frische der Partei. 143 der 308 gewählten Abgeordneten der siegreichen Demokratischen Partei sind noch nie im Parlament gewesen und bringen somit frischen Wind ins Parlament. (NNI)
Standpunkt: Angesichts dieser Nachrichten blickt man etwas neidisch nach Japan. Wie schön wäre es, wenn manche Berliner Gesichter endlich vom Bildschirm verschwinden würden und durch unverbrauchte neue ersetzt werden würden. Japan hat diesen mutigen Sprung gewagt. Wir sollten das ebenfalls tun. Es kann nur besser werden.
HCI verabschiedet Restrukturierungskonzept. Das Emissionshaus für geschlossene Fonds HCI Capital AG hat mit seinen Hauptaktionären MPC Capital AG und Döhle Gruppe und seinen Gläubigerbanken wie der HSH Nordbank AG und der Commerzbank ein Moratorium, die Enthaftung der Eventualverbindlichkeiten, eine Barkapitalerhöhung und die Umwandlung bestehender Finanzierungen vereinbart. Das Platzierungsergebnis lag mit 73,1 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahr von 340,5 Mio. Euro. (PM)
Standpunkt: Ein Rückgang von über -78 % zeigt, wie hart es die HCI getroffen hat. Und so ist das negative Konzernergebnis von -36,1 Mio. Euro nur zwangsläufig. Und so gibt es sicherlich bessere Engagements derzeit.
Beru mit Umsatz- und Ergebniseinbruch. Der weltweit führende Anbieter in der Kaltstarttechnologie im Bereich Zündungstechnik Beru AG musste im ersten Halbjahr einen Umsatzeinbruch von -37,5 % auf 143,9 Mio. Euro hinnehmen. Das EBIT war sogar mit -71,5 % auf 4,5 Mio. Euro zurückgegangen. (PM)
Standpunkt: Das Vertriebssegment Elektronik und Sensorik hat es mit -46,2 % weniger Umsatz dabei am Meisten erwischt. Und trotz der Kostensenkungsmassnahmen fiel das Ergebnis wesentlich stärker als der Umsatz. Das sieht nicht allzu gut aus. Insbesondere da Beru nur eine Eigenkapitalquote von knapp über 19 % hat. Was nicht gerade ein sicheres Polster ist.
Standpunkt: Auch Hotelketten haben es derzeit schwer. Nicht umsonst verkaufte die Eigentümerfamilie der Steigenberger Hotels ihre Firma jetzt an den ägyptischen Travco Touristikkonzern, der von Hamed El Chiaty und seiner Familie gehalten wird. Die allgemeine Wirtschaftsschwäche fordert natürlich auch im Hotelgewerbe ihren Tribut. Insofern ist hier Vorsicht angebracht.
Gewinn von Tiffany fällt. Aussicht steigt. Der High End Juwelier Tiffany & Co. hat im letzten Quartal einen Gewinnrückgang von -30 % auf 56,8 Mio. Euro hinnehmen müssen. Der Umsatz der 172 Jahre alten Juwelierkette fiel um -16 % auf 612,5 Mio. Dollar. Wobei die neu eröffneten Läden einen Umsatzrückgang von -27 % und das Flagschiff in New York von -30 % hinnehmen mussten. (WSJ)
Standpunkt: Der Vorstand glaubt, dass ihm die zukünftige Entwicklung in die Hände spielt. Und ist deshalb relativ optimistisch. Auch, wenn die nur leichten Rückgänge in Europa und Asien dafür sprechen und sich Tiffany in Asien stärker aufstellen will, so wird es wohl noch etwas dauern.
DPJ Sieg unterstreicht die Frische der Partei. 143 der 308 gewählten Abgeordneten der siegreichen Demokratischen Partei sind noch nie im Parlament gewesen und bringen somit frischen Wind ins Parlament. (NNI)
Standpunkt: Angesichts dieser Nachrichten blickt man etwas neidisch nach Japan. Wie schön wäre es, wenn manche Berliner Gesichter endlich vom Bildschirm verschwinden würden und durch unverbrauchte neue ersetzt werden würden. Japan hat diesen mutigen Sprung gewagt. Wir sollten das ebenfalls tun. Es kann nur besser werden.
HCI verabschiedet Restrukturierungskonzept. Das Emissionshaus für geschlossene Fonds HCI Capital AG hat mit seinen Hauptaktionären MPC Capital AG und Döhle Gruppe und seinen Gläubigerbanken wie der HSH Nordbank AG und der Commerzbank ein Moratorium, die Enthaftung der Eventualverbindlichkeiten, eine Barkapitalerhöhung und die Umwandlung bestehender Finanzierungen vereinbart. Das Platzierungsergebnis lag mit 73,1 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahr von 340,5 Mio. Euro. (PM)
Standpunkt: Ein Rückgang von über -78 % zeigt, wie hart es die HCI getroffen hat. Und so ist das negative Konzernergebnis von -36,1 Mio. Euro nur zwangsläufig. Und so gibt es sicherlich bessere Engagements derzeit.
Beru mit Umsatz- und Ergebniseinbruch. Der weltweit führende Anbieter in der Kaltstarttechnologie im Bereich Zündungstechnik Beru AG musste im ersten Halbjahr einen Umsatzeinbruch von -37,5 % auf 143,9 Mio. Euro hinnehmen. Das EBIT war sogar mit -71,5 % auf 4,5 Mio. Euro zurückgegangen. (PM)
Standpunkt: Das Vertriebssegment Elektronik und Sensorik hat es mit -46,2 % weniger Umsatz dabei am Meisten erwischt. Und trotz der Kostensenkungsmassnahmen fiel das Ergebnis wesentlich stärker als der Umsatz. Das sieht nicht allzu gut aus. Insbesondere da Beru nur eine Eigenkapitalquote von knapp über 19 % hat. Was nicht gerade ein sicheres Polster ist.