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Banker und Politiker beraten in Davos über für neue Finanzregeln
Die seit Mittwoch laufenden Beratungen beim Weltwirtschaftsforum in Davos laufen vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise auf eine Reform des Finanz- und Bankenwesens hinaus. Am Samstag, dem vorletzten Tag des Treffens von 2500 Führungskräften, gab es dazu in dem Wintersportort Begegnungen zwischen Vertretern der Banken, der Zentralbanken und Regierungen. Wie Delegationsteilnehmer berichteten, ist eines der Hauptziele, durch eine Überregulierung den Wirtschaftsaufschwung nicht abzubremsen.
Genau davor warnte am Samstag der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann. "Wir wissen, dass etwas rasch passieren muss, damit das Vertrauen in das System wiederhergestellt wird", sagte Ackermann. "Wir brauchen aber eine Optimierung zwischen Stabilität und Effizienz". Die Banken zu stark zu beschneiden, führe nicht aus der Krise, so die These Ackermanns, die er in Davos vehement vertreten hat. Die Banken dienten der Wirtschaft.
An den zweistündigen Davoser Kontakten hatten nach Angaben von Beteiligten unter anderem Vertreter der USA, Großbritanniens, Chinas, der EU und Japans sowie Finanzmanager der Deutschen Bank, JP Morgan Chase, HSBC, der Bank of America und Standard Chartered teilgenommen. Das Treffen diente der Suche nach den Gemeinsamkeiten zwischen Politik und Finanzindustrie. Ein Teilnehmer sprach danach "von einem höchst konstruktiven Dialog".
Ackermann hatte in Davos durchblicken lassen, dass er sich für Banken auch eine Besteuerung vorstellen könne, als Kompensation für die Mittel, die die Steuerzahler zur Rettung der Institute bereitgestellt hätten. So etwas hatte US-Präsident Barack Obama verlangt. Auch forderte der Deutsche-Bank-Chef eine Harmonisierung der Kapital- und Liquiditätsvorschriften auf globaler Ebene.
Dies entspricht dem grundsätzlichen Ruf in Davos nach globalen statt nationalen Regeln zur Vermeidung künftiger Krisen. Doch dies müssen mit Vorsicht angegangen werden, damit die Märkte funktionsfähig blieben. "Wir haben die Sorge, dass die Konjunkturspritzen zu früh beendet werden", sagte der Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, am Samstag. Die französische Wirtschaftsministerin Christine Lagarde sagte, ein Zeitplan sei von entscheidender Bedeutung. "Wir müssen wieder den Aufschwung fördern und gleichzeitig das Reformprogramm durchziehen."
Obamas Wirtschaftsberater Lawrence Summers sagte, es gebe keine Zweifel, dass ein strengen neues Regelsystem nötig sei, damit das System nicht erneut wieder zusammenbreche. Auch müsse schnell gehandelt werden, wozu auch Beschränkungen für die großen Finanzinstitute gehörten, die einen ganzen Staat in den Abgrund reißen könnten. Und man könne die Staatsdefizite nicht uferlos wachsen lassen. Sonst könne man das Vertrauen nicht wiedergewinnen.
Genau davor warnte am Samstag der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann. "Wir wissen, dass etwas rasch passieren muss, damit das Vertrauen in das System wiederhergestellt wird", sagte Ackermann. "Wir brauchen aber eine Optimierung zwischen Stabilität und Effizienz". Die Banken zu stark zu beschneiden, führe nicht aus der Krise, so die These Ackermanns, die er in Davos vehement vertreten hat. Die Banken dienten der Wirtschaft.
An den zweistündigen Davoser Kontakten hatten nach Angaben von Beteiligten unter anderem Vertreter der USA, Großbritanniens, Chinas, der EU und Japans sowie Finanzmanager der Deutschen Bank, JP Morgan Chase, HSBC, der Bank of America und Standard Chartered teilgenommen. Das Treffen diente der Suche nach den Gemeinsamkeiten zwischen Politik und Finanzindustrie. Ein Teilnehmer sprach danach "von einem höchst konstruktiven Dialog".
Ackermann hatte in Davos durchblicken lassen, dass er sich für Banken auch eine Besteuerung vorstellen könne, als Kompensation für die Mittel, die die Steuerzahler zur Rettung der Institute bereitgestellt hätten. So etwas hatte US-Präsident Barack Obama verlangt. Auch forderte der Deutsche-Bank-Chef eine Harmonisierung der Kapital- und Liquiditätsvorschriften auf globaler Ebene.
Dies entspricht dem grundsätzlichen Ruf in Davos nach globalen statt nationalen Regeln zur Vermeidung künftiger Krisen. Doch dies müssen mit Vorsicht angegangen werden, damit die Märkte funktionsfähig blieben. "Wir haben die Sorge, dass die Konjunkturspritzen zu früh beendet werden", sagte der Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, am Samstag. Die französische Wirtschaftsministerin Christine Lagarde sagte, ein Zeitplan sei von entscheidender Bedeutung. "Wir müssen wieder den Aufschwung fördern und gleichzeitig das Reformprogramm durchziehen."
Obamas Wirtschaftsberater Lawrence Summers sagte, es gebe keine Zweifel, dass ein strengen neues Regelsystem nötig sei, damit das System nicht erneut wieder zusammenbreche. Auch müsse schnell gehandelt werden, wozu auch Beschränkungen für die großen Finanzinstitute gehörten, die einen ganzen Staat in den Abgrund reißen könnten. Und man könne die Staatsdefizite nicht uferlos wachsen lassen. Sonst könne man das Vertrauen nicht wiedergewinnen.