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Frankfurt im Eröffnungshandel schwächer
Die Frankfurter Aktienbörse tendierte am Freitag im frühen Geschäft mit schwächeren Kursen. Der DAX verlor bis 9.30 Uhr 56,77 Einheiten oder 1,03 Prozent auf 5.476,47 Zähler.
Börsianer warten gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag (14.30 Uhr MEZ), der nach Einschätzung von Marktanalyst Ben Potter von IG Markets "darüber entscheiden wird, wie wir die Woche abschließen." Zuvor dürfte eher Zurückhaltung herrschen. Zum Auftakt belastet die Vorgabe: Zwar konnte der am Vorabend in den USA sehr schwache Dow Jones Industrials die Marke von 10.000 Punkten gerade noch so halten, der Future auf den US-Leitindex rutschte aber unter die Marke und verlor aber seit Xetra-Schluss am Vortag 0,42 Prozent.
Ein technischer Analyst rechnet nach dem Rutsch unter 5.600 Punkte im Dax am Vortag nun eher mit einer Fortsetzung der im Jänner begonnenen Korrektur. Andere Börsianer hoffen dagegen auf eine Stabilisierung der Kurse, nachdem der Dax in gut zwei Wochen fast acht Prozent verloren hat.
Bankenwerte versammelten sich am Dax-Ende, wobei Aktien der Commerzbank mit minus 3,58 Prozent auf 5,335 Euro der schwächste Wert im Leitindex waren. Händler verwiesen auf anhaltende Sorgen um die Zahlungsfähigkeit Griechenlands. In einer Analyse der Commerzbank heißt es: "Würde Griechenland zahlungsunfähig und kollabierte der Wert seiner Anleihen, dann müssten europäische Banken massive Abschreibungen vornehmen."
Deutsche Telekom profitierten dagegen an der Dax-Spitze mit plus 0,65 Prozent auf 9,300 Euro von einem Pressebericht über einen geplanten Börsengang der amerikanischen Mobilfunk-Tochter. Laut "Wall Street Journal" (WSJ) sollen auf diesem Wege enttäuschte Telekom-Aktionäre beschwichtigt werden. T-Mobile USA ist die Nummer vier auf dem US-Mobilfunk-Markt und eines der Sorgenkinder des Konzerns. Analystin Heike Pauls von der Commerzbank sieht zwar keine Bewertungsüberraschung im Vergleich zu den von ihr angesetzten 29 Mrd. US-Dollar für T-Mobile USA, rechnet aber mit einem positiven Stimmungsimpuls. Der Geldzufluss unterstütze zudem die Hoffnung auf einen Umschwung und mildere Sorgen um Dividendenkürzungen.
Übernahmeaktivitäten bewegten ebenfalls einige Einzelwerte: Linde-Aktiengewannen 0,50 Prozent auf 79,96 Euro. Air Products and Chemicals, ein US-Wettbewerber des deutschen Industriegase -Spezialisten, bietet 60 US-Dollar je Aktie des Branchenkollegen Airgas. Dies bedeute eine Prämie von 38 Prozent für die Airgas-Aktionäre, sagte ein Händler, was Linde gestützt haben dürfte. Ebenfalls von Übernahmeaktivitäten wurden Roth & Rau bewegt. Der Solarzulieferer übernimmt die niederländische OTB Solar und stärkt den Bereich Silizium-Solarzellen. Die Papiere brachen am TexDax-Ende um 6,17 Prozent auf 27,210 Euro ein.
Luftfahrtaktien standen ebenfalls im Fokus und die Papiere von Air Berlin gaben im SDax nach Verkehrszahlen 1,17 Prozent auf 4,062 Euro ab. Einem Händler zufolge lagen die Zahlen im Rahmen der Erwartungen. "Allerdings vermeldete British Airways zeitgleich einen deutlich höheren Verlust für die ersten neun Geschäftsmonate als erwartet - das könnte auf die Stimmung im Sektor drücken", sagte der Börsianer. In London legten die Aktien der britischen Fluggesellschaft aber gut ein Prozent zu. Lufthansa rutschten unterdessen im Dax um 2,21 Prozent ab.
Börsianer warten gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag (14.30 Uhr MEZ), der nach Einschätzung von Marktanalyst Ben Potter von IG Markets "darüber entscheiden wird, wie wir die Woche abschließen." Zuvor dürfte eher Zurückhaltung herrschen. Zum Auftakt belastet die Vorgabe: Zwar konnte der am Vorabend in den USA sehr schwache Dow Jones Industrials die Marke von 10.000 Punkten gerade noch so halten, der Future auf den US-Leitindex rutschte aber unter die Marke und verlor aber seit Xetra-Schluss am Vortag 0,42 Prozent.
Ein technischer Analyst rechnet nach dem Rutsch unter 5.600 Punkte im Dax am Vortag nun eher mit einer Fortsetzung der im Jänner begonnenen Korrektur. Andere Börsianer hoffen dagegen auf eine Stabilisierung der Kurse, nachdem der Dax in gut zwei Wochen fast acht Prozent verloren hat.
Bankenwerte versammelten sich am Dax-Ende, wobei Aktien der Commerzbank mit minus 3,58 Prozent auf 5,335 Euro der schwächste Wert im Leitindex waren. Händler verwiesen auf anhaltende Sorgen um die Zahlungsfähigkeit Griechenlands. In einer Analyse der Commerzbank heißt es: "Würde Griechenland zahlungsunfähig und kollabierte der Wert seiner Anleihen, dann müssten europäische Banken massive Abschreibungen vornehmen."
Deutsche Telekom profitierten dagegen an der Dax-Spitze mit plus 0,65 Prozent auf 9,300 Euro von einem Pressebericht über einen geplanten Börsengang der amerikanischen Mobilfunk-Tochter. Laut "Wall Street Journal" (WSJ) sollen auf diesem Wege enttäuschte Telekom-Aktionäre beschwichtigt werden. T-Mobile USA ist die Nummer vier auf dem US-Mobilfunk-Markt und eines der Sorgenkinder des Konzerns. Analystin Heike Pauls von der Commerzbank sieht zwar keine Bewertungsüberraschung im Vergleich zu den von ihr angesetzten 29 Mrd. US-Dollar für T-Mobile USA, rechnet aber mit einem positiven Stimmungsimpuls. Der Geldzufluss unterstütze zudem die Hoffnung auf einen Umschwung und mildere Sorgen um Dividendenkürzungen.
Übernahmeaktivitäten bewegten ebenfalls einige Einzelwerte: Linde-Aktiengewannen 0,50 Prozent auf 79,96 Euro. Air Products and Chemicals, ein US-Wettbewerber des deutschen Industriegase -Spezialisten, bietet 60 US-Dollar je Aktie des Branchenkollegen Airgas. Dies bedeute eine Prämie von 38 Prozent für die Airgas-Aktionäre, sagte ein Händler, was Linde gestützt haben dürfte. Ebenfalls von Übernahmeaktivitäten wurden Roth & Rau bewegt. Der Solarzulieferer übernimmt die niederländische OTB Solar und stärkt den Bereich Silizium-Solarzellen. Die Papiere brachen am TexDax-Ende um 6,17 Prozent auf 27,210 Euro ein.
Luftfahrtaktien standen ebenfalls im Fokus und die Papiere von Air Berlin gaben im SDax nach Verkehrszahlen 1,17 Prozent auf 4,062 Euro ab. Einem Händler zufolge lagen die Zahlen im Rahmen der Erwartungen. "Allerdings vermeldete British Airways zeitgleich einen deutlich höheren Verlust für die ersten neun Geschäftsmonate als erwartet - das könnte auf die Stimmung im Sektor drücken", sagte der Börsianer. In London legten die Aktien der britischen Fluggesellschaft aber gut ein Prozent zu. Lufthansa rutschten unterdessen im Dax um 2,21 Prozent ab.